Grundsätze der Freien Gemeinschaftsbank
Geld ist weder Ware noch Spekulationsobjekt. Zentrale Aufgabe der Freien Gemeinschaftsbank ist es, zwischen Menschen zu vermitteln, die Geld zur Verfügung stellen können, und Menschen, die Gelder für das Erreichen ihrer Ziele benötigen. Die Freie Gemeinschaftsbank fördert verantwortungsvolle und zukunftsgerichtete gemeinnützige Initiativen. Geld soll dabei der Entwicklung des Menschen dienen. Geld ermöglicht sozial, ökologisch und ethisch verantwortbares Wirtschaften.
Die Freie Gemeinschaftsbank fördert Mensch, Tier und Umwelt. Sie versteht sich als gemeinnützige, nicht gewinnorientierte Bank. An profitmaximierenden Unternehmen ist sie nicht interessiert. Geld arbeitet nicht, es sind immer Menschen, die ihren Zins erwirtschaften. Den Zinssatz bei ihren Spargeldern können die Anleger bei der Freien Gemeinschaftsbank bis zu einem bestimmen Maximalzinssatz selber bestimmen. Jedes Jahr verzichten viele Bankkunden auf jegliche Zinszahlung, was günstige Kreditkonditionen ermöglicht; diese richten sich – so weit möglich – nach der wirtschaftlichen Situation des Kreditnehmers. Geld wird nach Möglichkeit so eingesetzt, wie es der Anleger wünscht. Anleger der Freien Gemeinschaftsbank haben die Möglichkeit zu wählen, in welchem Kreditbereich sie ihr Geld einsetzen möchten. Die Einleger wissen, wofür ihr Geld eingesetzt wird. Geld ist mit Transparenz nicht unvereinbar. Grosse Bedeutung misst die Freie Gemeinschaftsbank dem transparenten und solidarischen Umgang gegenüber all ihren Anspruchgruppen bei. Sie veröffentlicht beispielsweise in ihrem Jahresbericht all ihre Kreditnehmer. Geld besitzt verschiedene Qualitäten. Die Freie Gemeinschaftsbank fördert das Bewusstsein für die verschiedenen Geldqualitäten "kaufen", "leihen", und "schenken".
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