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Projekte


Zurzeit bestehen folgende Projekte in der Stiftung Freie Gemeinschaftsbank:

Projekt Initium
Es geht in diesem Projekt um die Unterstützungsarbeit von Dr. Stefan Brotbeck durch Bereitstellung eines Spendensammelkontos. Zurzeit beschäftigt ihn sehr stark das Geist-Gehirn-Problem, das seiner Meinung nach heute zum Prüfstein geworden ist für das Verständnis unseres Denkens. 

Gertrudfonds
Der Gertrudfonds ist von einer Frau ins Leben gerufen worden, die das Ziel formulierte, dass an grundlegenden Fragen des Umgangs mit Geld gearbeitet wird. 2006 wurde damit eine Veranstaltungsreihe zum Thema „verschulden und vermögen“ finanziert. Geplant sind in der Zukunft weitere Veranstaltungsreihen.

Projekt Kambium
Das Projekt Kambium ist eine Schenkungsinitiative, bei der die Stiftung ein Spendesammelkonto eingerichtet hat. Es handelt sich um eine Initiative (Demeterhof in Umstellung mit vielen Nebeneffekten) zur Förderung des Lebendigen in Natur und Mensch in der Nähe von Schopfheim, Deutschland, die sich weiterhin erfreulich entwickelt.

Projekt ipf
Beim Projekt ipf handelt es sich um eine Initiative, bei der die Stiftung für Spenden und Schulgeldbeiträge Konten eingerichtet hat. Der Verein ipf „Initiative für Praxisforschung“ bezweckt die Grundlagenarbeit im Bereich Praxisforschung und sich daraus ergebende Umsetzungen. Es handelt sich dabei um Dienstleistungen im pädagogischen  Bereich für Schulen, Pilotprojekte und deren Umsetzung sowie Impulsierung und Begleitung, Projekte, Beratungen, Coachings, Kursangebote, Vorträge oder Publikationen.

Projekt Crescenda Gründungszentrum für Migrantinnen
Das Projekt Crescenda ist das erste schweizerische Gründungszentrum für Kleinstunternehmen von Migrantinnen. Crescenda ist auch eingebettet im offiziellen Leitbild zur Integrationspolitik des Kantons Basel-Stadt und bezweckt die unmittelbare, nachhaltig soziale und wirtschaftliche Integration von Migrantinnen. Crescenda baut auf der Erkenntnis auf, dass Migrantinnen ein wichtiger Bestandteil unserer Volkswirtschaft sind oder werden können. Oft sind Migrantinnen sehr tüchtige Frauen, die über vielerlei Fähigkeiten und Möglichkeiten verfügen. Auf der Basis von Verträgen, Vertrauen und Transparenz werden die wirtschaftliche und soziale Eigenständigkeit von Migrantinnen mittels eines eigenen Kleinstunternehmens gefördert. Im Ausbildungsprogramm lernen die Frauen, ein eigenes Unternehmen zu gründen und zu führen. Die einzelnen Ausbildungsmodule reichen von persönlichen Kompetenzen, Konzept und Produkt, Haushaltsbudget, unternehmerische Kompetenzen, Risiko und Recht, Betriebsbudget, Marketing und Finanzen bis zur Präsentationsmappe und Feedback. Paolo Wegmüller, Sekretär der Stiftung arbeitet im Vorstand von Crescenda mit.

Projekt Tschernobyl
Durch den Reaktorunfall wurde die Gegend rund um Tschernobyl massiv verseucht. In diesem Projekt wird versucht, durch die Behandlung kontaminierter d.h. verseuchter Böden mittels biologisch-dynamischer Präparate den Boden wieder zu beleben und darin eine stabile Krümelstruktur aufzubauen. Damit könnte sowohl die Staubbildung bei der Bodenbearbeitung wie auch die Wind- und Wassererosion und die Auswaschung weitgehend vermieden werden. Durch die Direktsaat ohne Pflug und ganzjähriger Pflanzenbewuchs wird dazu beigetragen, dass vergiftete Bodenbestandteile nicht in wenig belastete Gebiete verfrachtet und über Nahrung und Atmung in den menschlichen und tierischen Organismus gelangen. Die Stiftung sammelt Spenden, um diese Arbeit zu unterstützen.

Der Verantwortliche für dieses Projekt, Rainer Sax, ist seit 1994 immer wieder in diesen Gebieten unterwegs gewesen. Sein Anliegen war und ist es, die Wirkung der biologisch-dynamischen Präparate auf verseuchten Böden wissenschaftlich zu untersuchen. Im mindestens 5-jährigen einfachen Streifenversuch werden 3 bis 4 Kulturen vergleichend mit bzw. ohne biologisch-dynamischen Präparate-Einsatz angebaut. Dazwischen liegende Pufferstreifen von 20 oder mehr Metern sorgen dafür, dass die Wirkung der Präparate auf die unbehandelte Nullvariante vermieden werden kann. Als Kulturpflanzen kommen Weizen, Buchweizen, Roggen oder Dinkel und Kleegras in Frage. Grundsätzlich sind Kulturpflanzen in Betracht zu ziehen, die mithelfen, radioaktiv verseuchten Boden zu heilen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen werden durch die Agraroekologische Universität in Zytomyr durchgeführt.

Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass mit dem Hornmist-Präparat behandelte Böden beim Parameter Humus ein tendenziell höherer Gehalt festgestellt wurde.

Jan Palach Fonds
Die Stiftung hat von einer verstorbenen Frau eine Schenkung erhalten, um damit initiative junge Männer und Frauen zu unterstützen und zu ermutigen, sich politisch und konfessionell neutral für das Gemeinwohl einzusetzen. Es sollen Menschen und Initiativen unterstützt werden, denen es ein Bedürfnis ist, in vielfältigster Art und Weise für die Allgemeinheit tätig zu sein. Wie Jan Palach, der tschechische Freiheitskämpfer, mit seinem Feuertod ein Zeichen setzen wollte gegen Lethargie und Hoffnungslosigkeit, so soll dieser Fonds eigentliche Reformprojekte, speziell in Osteuropa, vor allem auch in Tschechien, unterstützen.

Projekt Poma Culta
Der Verein Poma Culta sieht seine Aufgaben in der Forschungsarbeit auf dem Gebiet des biologisch-dynamischen Obstbaus. Da die meisten Obstsorten krankheitsanfällig sind, geht es darum, angepasste, konstitutionell gesunde Sorten zu züchten, die Umgebung mit Hecken und Blütenstreifen zur Förderung der Nützlinge zu gestalten und mit der Anwendung biologisch-dynamischer Massnahmen und Präparate unterstützend einzugreifen. Auf dem Rigihof von Herrn Niklaus Bolliger in Hessigkofen ist in den letzten Jahren ein Musterobstgarten geschaffen worden, der aufzeigen soll, was mit der biologisch-dynamischen Landwirtschaft erreicht werden kann. Wir haben für Poma Culta ein Spendensammelkonto eingerichtet.

Projekt INWO
Wir haben für den Verein INWO ein Spendensammelkonto eingerichtet. INWO steht für Internationale Vereinigung für natürliche Wirtschaftsordnung. Gefördert werden sollen Ideen und Aktivitäten, die zu einer natürlichen Wirtschaftsordnung im Sinne des Wirtschafts- und Sozialreformers Silvio Gsell beitragen. Sie fördert auch die Weiterentwicklung dieses Gedankengutes. Insbesondere erstrebt sie ein Bodenrecht, das die Grundrente der Allgemeinheit zufliessen lässt und eine Wirtschafts- und Geldordnung, die das arbeitsfreie Einkommen verringert. Die Wirtschaft muss die natürlichen Ressourcen schonen und die Umwelt schützen. Wirtschaftliche Tätigkeit soll zu einer weltweit gerechten Verteilung der Güter führen.

Verein Netzwerk Tamera
Die Gemeinschaft Tamera besitzt in Portugal ein grosses Stück Land, auf dem sie seit vielen Jahren versucht, ein Pilotmodell aufzubauen, das auf die ökologischen und politischen Themen ebenso eine Antwort geben könnte, wie auf die menschlichen Themen von Gemeinschaft, Vertrauen und Liebe. Es geht um den Aufbau von Friedensdörfern, welche zu autarken (auch im technologischen und ökologischen Sinn) funktionierenden, überlebensfähigen Gemeinschaften heranwachsen können. Wir haben ein Spendensammelkonto für den Verein eingerichtet.

Russlandhilfe
Es handelt sich um ein Spendensammelkonto. Mit den eingehenden Spenden können lebende und arbeitende Anthroposophen in der Ukraine und der russischen Föderation, die in eine grosse Notlage gekommen sind, Hilfe erhalten.

Erdbebenhilfe Sichuan
Auf Initiative von Richard und Hui Koch ist ein Spendensammelkonto eingerichtet worden, um den erdbebengeschädigten Menschen in Sichuan, China, zu helfen.

Stipendienfonds für anthroposophisches Grundstudium
Mit diesem Fonds soll interessierten, aber zahlungsunfähigen Menschen die Möglichkeit gegeben werden, am Goetheanum ein anthroposophisches Grundstudium zu absolvieren. Der Fonds übernimmt die eigentlichen Studiengebühren.

Freundeskreis Hilde Raske
Aufgabe dieses Freundeskreises ist es, das malerische Werk von Hilde Raske und die Arbeiten aus dem Nachlass von Carl Kemper der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Für diese Arbeit ist eine Spende eingegangen, die von uns in diesem Sinne verwaltet wird.

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