Ausstellung Johannes Jäckli

Die phantastischen Welten des Johannes Jäckli

Ausstellung Jäckli
Ausstellung Jäckli
Johannes Jäckli
Johannes Jäckli

„Ich weiss sicher, dass etwas in mir ist; es gilt nur, Wege zu finden, um es auch sagen zu können. Ich glaube, mein Weg wird sein, Studien zu machen, zu zeichnen und zu malen ... durch harte Arbeit mir meine Methode und den Stil zu erarbeiten. Ein Vorbild, dem ich nacheifern könnte, gibt es nicht. Ich bin bestimmt, Vorbild zu werden – oder unterzugehen.“

Mit diesen Worten beschreibt der Schweizer Maler Johannes Jäckli (1899-1989) in einem Brief programmatisch seine Lebensaufgabe. Aufgrund einer chronischen Erkrankung wird er frühpensioniert und kann so seinem Lebenswunsch ein Künstler zu werden nachgehen. Trotz vieler Entbehrungen entwickelt er in der täglichen Malpraxis autodidaktisch seinen eigenen unverwechselbaren Malstil und Ausdrucksform. Der Betrachter steht vor Orten und  Wesen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Die Schönheit dieser Arbeiten fußt auf dem Boden aufrichtiger Authentizität, die weder Dogma noch Teil einer etablierten Kultur ist. Ob aus Naivität oder aus einem höheren, umfassenden Verständnis: es ist eine Kunst  ausserhalb der Normen, abseits bestehender Kunstrichtungen. In der Ausstellung werden Bilder aus der Schaffensperiode zwischen 1949 bis 1960 gezeigt werden. Der malerische und schriftliche Nachlass des Künstlers wird in der Stiftung Freie Gemeinschaftsbank aufbewahrt und erschlossen. Mit dieser Ausstellung möchte die Stiftung einen Ausschnitt aus dem Gesamtwerk Johannes Jäcklis einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Wir laden Sie herzlich ein, an der spannenden Arbeit teilzuhaben.

Zur Ausstellung wird eine Publikation zum Werk des Künstlers und mit Beiträgen zu seiner Wirkungszeit erscheinen.

Ort: Saal der Freien Gemeinschaftsbank
Kosten: Eintritt frei
Ausstellung: Mo 10. Juli bis Fr 11. August 2017
Besuch ohne Voranmeldung während der Banköffnungszeiten

Vernissage: Sa 8. Juli 2017, 17.00 -  20.00 Uhr
Ausstellungseröffnung mit einem Beitrag von Dr. Walter Kugler: Dem Urbild näher - Episodisches aus der Dornacher Künstlerszene der fünfziger Jahre.

Einführung ins Werk: Freitag, den 21. Juli 17:30-19:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung und Einblicke in das Gesamtwerk des Künstler mit Diaprojektionen.
 Mit dem Kurator Andrej Schindler. Eintritt kostenfrei.

Einführung ins Werk: Freitag, den 04. August 19:00-20:30 Uhr
Führung durch die Ausstellung und Einblicke in das Gesamtwerk des Künstler mit Diaprojektionen.
 Mit dem Kurator Andrej Schindler. Eintritt kostenfrei.

Finissage: Sa 12. August 2017, 17.00 - 19.00 Uhr
Eine letzte Gelegenheit, die Ausstellung anzuschauen.