Geld und Magie

Vortrag von Hans Christoph Binswanger (mit Szenen aus Faust II)

Hans Christoph Binswanger
Hans Christoph Binswanger
Aus Faust II. Foto: Georg Tedeschi
Aus Faust II. Foto: Georg Tedeschi

"Geld und Magie" ist ein spannendes Thema mit dem sich der emeritierte Ökonomieprofessor Hans Christoph Binswanger sein Leben lang beschäftigt hat. Dabei bezieht er sich immer wieder auch auf Goethes Faust. Wir freuen uns auf seinen Beitrag. Eingebettet wird der Vortrag in Szenen aus Faust II aus der aktuellen Inszenierung der Goetheanum-Bühne.

Was ist eigentlich Geld? - Ein Zahlungsmittel? Ein Tauschobjekt? Eine Zahl in einer Datei?

Was bedeutet Magie? - Ursprünglich bezeichnet das Wort "Magier" einen weisen Menschen, der sich mit Traumdeutung, Astrologie und vielleicht auch Alchemie befasst. Heute wird darunter oft "Zauberei" verstanden, sowohl im Sinne von kreativer Illusion oder Täuschung als auch im Sinne einer höheren Wirksamkeit in Zusammenarbeit mit Geistwesen. Im Faust wird das Papiergeld mit Hilfe von Mephistopheles erschaffen. Seine Schöpfung basiert auf einer Art Trick, einer Illusion?

Die Faust-Szenen zeigen Ausschnitte aus dem 1. Akt des zweiten Teils von Faust. Hier verteilt der Kaiser das frisch gedruckte Papiergeld an seine Minister und fragt sie, was sie nun mit dem neuen Reichtum anfangen. Das regt an, unseren eigenen Umgang mit Geld zu beobachten und zu hinterfragen.

Termin: 24. Juni 2017
Zeit: 15.00 - 17.00 Uhr
Ort: Saal der Freien Gemeinschaftsbank
Kosten: Eintritt frei, Spende zugunsten der Goetheanum-Bühne erwünscht

Anmeldungen bitte per Mail. Besten Dank für Ihr Interesse.